Früherkennung des Ovarialkarzinoms durch "Cavum-uteri Lavage"?

Was ist machbar?

06.12.2019

Das Ovarialkarzinom ist eine eher seltene Tumorentität und jedes Jahr erkranken ca. 7.000 Frauen in Deutschland an einem Ovarialkarzinom. Das Risiko für das Auftreten eines Ovarialkarzinoms wird einerseits durch hereditäre Faktoren, wie z.B. BRCA1 und BRCA2 Mutationen (Lebenszeitrisiko an einem Ovarialkarzinom zu erkranken liegt zwischen 11-75%) beeinflusst und andererseits durch Faktoren des Lebensstils (z.B. erniedrigtes Risiko durch die Pilleneinnahme). Die Sterblichkeit von Frauen, die an einem Ovarialkarzinom erkrankt sind, ist hoch und dem entsprechend stellte sich die Frage, ob mit Hilfe eins Screenings eine frühzeitige Diagnose gestellt und dadurch die Sterblichkeit reduziert werden kann. Große Studien haben gezeigt, dass ein Screening mittels regelmäßiger CA125-Kontrollen und ggf. auch Vaginal-Ultraschalluntersuchungen nicht zu einer Reduktion der Ovarialkarzinomsterblichkeit führt. Dem entsprechend ist ein Screening für das Ovarialkarzinom nicht etabliert.

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