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BRCA Netzwerk e.V.
 

Liebe Unterstützende, Mitglieder, Freundinnen und Freunde des BRCA-Netzwerks,

 

vom 29. September bis 5. Oktober 2025 stand alles im Zeichen der 2. Aktionswoche Vererbbarer Krebs – und sie war ein voller Erfolg.

Die Woche war geprägt von vielfältigen Aktivitäten: 8 neue Video-Info-Talks, aktuelle Informationstexte, Reels, Postings und vieles mehr machten die Aktionswoche lebendig und vielseitig. Gemeinsam mit unseren Partner:innen konnten wir auf den sozialen Medien große Aufmerksamkeit erzielen – mit insgesamt über 300.000 Aufrufen auch bei Menschen, die wir bisher noch nicht erreicht hatten.

 

Diesen Erfolg verdanken wir Ihrer großartigen Unterstützung und Ihrem vielfältigen Engagement – sei es als Gesprächspartner:in in unseren Info-Talks, als Betroffene:r, die ihre persönliche Geschichte geteilt hat, oder als Partnerorganisation, die unserem Aufruf gefolgt ist und ebenfalls über die Aktionswoche informiert hat.


So konnten wir in dieser Woche zahlreiche Menschen erreichen, informieren und zum Mitmachen motivieren. Gemeinsam haben wir gezeigt, wie viel bewegt werden kann, wenn Aufklärung, Gemeinschaft und Engagement Hand in Hand gehen.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Woche mit Leben gefüllt haben – durch Veranstaltungen, Beiträge, Gespräche und das Teilen von Informationen.


Jede einzelne Aktion hat dazu beigetragen, dem Thema „Vererbbarer Krebs“ mehr Sichtbarkeit und Gewicht in der öffentlichen Wahrnehmung zu geben.

 

In diesem Newsletter finden Sie alle Inhalte der Aktionswoche auf einen Blick.


Viel Freude beim Schmökern wünscht
das Team des BRCA-Netzwerks

 

Was ist vererbbarer Krebs? – Basiswissen

 

Es gibt Schätzungen, dass rund 15 Prozent aller Krebserkrankungen aufgrund einer erblichen Veranlagung entstehen. Mitte der 1990er Jahre, wurden die ersten Veränderungen in Genen gefunden, die beispielsweise das Brustkrebsrisiko erhöhen. Man nannte sie BRCA 1 und 2 (abgeleitet aus dem englischen Wort für Brustkrebs: Breast Cancer). Mittlerweile ist die Forschung viel weiter. Es wurden zahlreiche weitere Genvarianten gefunden, die das Risiko für unterschiedliche Krebserkrankungen, wie Eierstockkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs und noch einige andere, erhöhen können. Ebenso wurden Präventionsmöglichkeiten entwickelt, um dem Krebsrisiko bestmöglich zu begegnen.

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Krebs und Bewegung: Was Sie für sich tun können!

 

Ein gesunder Lebensstil hilft, viele Krankheiten zu vermeiden. So haben Lebensstilfaktoren auch Einfluss auf die Entstehung von Krebs. Der Verzicht auf Genussmittel, ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und mentale Stabilität spielen eine große Rolle, wirken sich positiv aus und können das persönliche Risiko an Krebs zu erkranken senken. Schon kleine Veränderungen bringen Vorteile, starten Sie noch heute!

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Previvor Day – Nicht erkrankt und doch betroffen.

 

Menschen, die aufgrund einer vererbbaren genetischen Veränderung ein erhöhtes Risiko haben, im Laufe ihres Lebens an Krebs zu erkranken, aber (noch) nicht erkrankt sind, müssen eine Vielzahl von Entscheidungen treffen. Für diese, oft sehr schwierigen Entscheidungen, brauchen sie qualifizierte Informationen und Hilfe bei der Einordnung der (Präventions-) Möglichkeiten, da eine „Krankheit im eigentlichen Sinne“ (noch) nicht vorliegt.

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Politik und Recht – Informationen zu Diskriminierungsschutz, Versicherungen und Gesetzgebung.

 

Politik und Gesellschaft aktiv mitgestalten
Gesundheit und Krankheit betreffen uns alle – besonders Menschen mit erblichen Krebserkrankungen. Das BRCA-Netzwerk setzt sich dafür ein, dass Politik und Gesellschaft die Rahmenbedingungen schaffen, die selbstbestimmte Entscheidungen ohne Einschränkungen ermöglichen. Besonders hervorzuheben sind dabei Entwicklungsbedarfe im Diskriminierungsschutz, im Sozialwesen und im Versicherungsrecht.

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Forschung & Versorgung – interdisziplinäre Zusammenarbeit von der Theorie in die Praxis

 

Forschung und Versorgung sind wie zwei Seiten einer Münze: Das eine funktioniert nicht ohne das andere. Menschen mit erblichen Krebserkrankungen brauchen wissenschaftliche Erkenntnisse, die effektiv in die Behandlung einfließen. Das BRCA-Netzwerk setzt sich für eine partizipative und interdisziplinäre Zusammenarbeit von Medizin, Pflege, Psychologie und Sozialwissenschaften ein, damit Betroffene bestmöglich davon profitieren.

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Kinderwunsch & Ethik – Austausch und Fachvorträge

 

Bei einer Krebsdiagnose in jungen Jahren oder dem Nachweis einer genetischen Mutation, die das Krebsrisiko erhöht, ist die Familienplanung oft noch nicht abgeschlossen. Betroffene stehen vor weitreichenden, sehr persönlichen Entscheidungen – zusätzlich zu den emotionalen Herausforderungen der Diagnose selbst. Neben therapiebedingten Nebenwirkungen, die die Fruchtbarkeit einschränken können, tauchen weitere Fragen auf: Was ist das Beste für mich und meine Familie? Welche Konsequenzen haben meine Entscheidungen? Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, Chancen, Risiken und mögliche ethische Aspekte transparent aufzuzeigen.

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Entscheidungen & Kommunikation – Gespräche über Arztgespräche, Familie und Arbeitsplatz

 

Bei erblicher Krebserkrankung oder erhöhtem Risiko stehen oft weitreichende Entscheidungen an: Welche Vorsorge- oder Behandlungsoptionen wähle ich? Welche Auswirkungen sind möglich? Welche Lösung passt zu meiner Lebenssituation? Ärzt:innen können dabei helfen, Fakten zu verstehen, Chancen und Risiken abzuwägen und individuelle Möglichkeiten zu klären. Eine sorgfältige Vorbereitung, Notizen und – wenn gewünscht – eine vertraute Begleitperson erleichtern die Gespräche. Das BRCA-Netzwerk und weitere Selbsthilfeorganisationen stehen mit Erfahrungswissen zur Seite, um Betroffene ergänzend bei ihren Entscheidungen zu unterstützen.

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Danke

Abschließend möchten wir noch einmal Danke sagen – für Ihr Engagement, Ihre Zeit und Ihre Ideen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie auch für die Aktionswoche im nächsten Jahr Ihre Anregungen, Wünsche und Ideen einbringen, damit wir diese gemeinsam noch informativer und bunter gestalten können. Nach der Aktionswoche ist vor der Aktionswoche – wir freuen uns schon jetzt auf die gemeinsame Planung!

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