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Springer online, medizinische genetik 2 · 2015

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Eine genetische Disposition für die Erkrankung an Brust- und Eierstockkrebs bringt ganz spezifische Aspekte mit sich und wirft spezielle Fragen auf: Sie betreffen nicht nur die Sorge um die eigene Gesundheit, sondern auch die der Kinder und Enkel. Kinder von Mutationsträgern sorgen sich, die Mutter zu verlieren oder haben bereits das Sterben naher Verwandter begleitet und müssen sich parallel mit der eigenen potenziellen Veranla gung auseinandersetzen. Partner von Mutationsträgern haben Angst, die Partnerin zu verlieren bzw. die Anlageträgerschaft zu vererben. Sie befürchten eine Wiederholung bzw. einen möglichen Ausbruch einer Krebserkrankung bei den gemeinsamen Kindern. Innerhalb einer Beziehung kommt für Frauen unter anderem die Angst vor Verlust der Attraktivität hinzu. Die genetische Disposition wird nicht selten als Makel oder „Behinderung“ erlebt und als ständige Bedrohung wahrgenommen.

Quelle: Springer online, medizinische genetik 2, 2015

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