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Rundblick Siebengebirge, 13.03.2010: Gründung des Vereins BRCA-Netzwerk

Hilfe bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs

Ist Brustkrebs erblich? Von rund 57.000 Frauen die jährlich an Brustkrebs erkranken sind ca. 5- 10% auf eine Veränderung in den Genen BRCA 1 und BRCA 2 zurück zu führen. BRCA steht hier für das englische Wort Breast Cancer. Diese Mutation der Gene kann an die Nachkommen weiter gegeben werden und wird dann von Generation zu Generation vererbt. Das besondere bei dieser Art von Brust- und Eierstockkrebs ist die Häufung der Erkrankungen in der Familie und das oft sehr junge Erkrankungsalter. Als Verein der Selbsthilfe arbeiten die Netzwerkerinnen in erster Linie so, dass eigene Erfahrung anderen helfen und Mut machen soll. Wissen hilft gegen die Angst und die engagierten Frauen können nur dazu ermuntern mit dem Schicksal nicht alleine zu bleiben und die Möglichkeit des Austausches mit anderen Betroffenen zu nutzen.
Dies bietet das BRCA- Netzwerk in Form von Gesprächskreisen an, die monatlich im St. Josef- Hospital in Troisdorf stattfinden ( jeder vierte Dienstag im Monat). Hier können Erkrankte und Ratsuchende ein geeignetes Forum finden um ihre Ängste und Sorgen mit anderen zu teilen und ANtworten auf ihre Fragen von ebenfalls Betroffenen zu bekommen. Anmeldung und weitere Auskünfte sind über Gundel Kamecke unter der Telefonnummer 0151/20119651 oder per E-Mail an gundel.kamecke@brca-netzwerk.de zu erhalten.

Quelle: Rundblick Siebengebirge, 13.03.2010

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Unser Ziel: BRCA-Betroffenen so viele hilfreiche Informationen und Gesprächsangebote wie möglich bereitzustellen, damit sie informierte Entscheidungen im Hinblick auf ihre Gesundheit treffen können. Um das Netzwerk weiter ausbauen zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Spenden Sie für das BRCA-Netzwerk.

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